Wirkfaktoren des Meeres

Positive Wirkfaktoren des Meeres
auf die menschliche Gesundheit

Dass am Meer ein spezielles Klima herrscht, wissen die meisten Menschen, Gesundheitsexperten nennen es „Reizklima“. Die größtenteils positiven Reize werden dabei durch das Zusammenspiel der Faktoren Wind, Salz, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung gesetzt. Die einzelnen Faktoren wirken komplex zusammen und reizen den Körper auf der einen Seite, während sie ihn andererseits gleichzeitig schonen.

Wirkung von Wind, Salz und Sonne

Die in den Küstenregionen und auf den Inseln vorherrschende kühle, teilweise intensive Brise fordert positiv den menschlichen Organismus:

Durch den Kältereiz muss er sich anpassen und mehr Wärme bilden, damit er nicht auskühlt. Geeignet sind ausgedehnte Spaziergänge oder Nordic Walking am Meeressaum, denn die Bewegung hat eine Erhöhung des Energieumsatzes zur Folge, was gleichzeitig mehr Wärme erzeugt. Deshalb ist auch von einer „Abhärtung des Immunsystems“ die Rede, denn nach einer kurzen Eingewöhnungszeit passt sich der Körper an das raue Klima an und es die Widerstandkräfte des Körpers werden nachhaltig gestärkt.

Gleichzeitig hat der Wind auch eine schonende Wirkung: Durch die andauernde Kühlung wird es am Meer nicht so schwül und das Herz-Kreislauf-System wird vergleichsweise entlastet und so der Organismus geschont.

Aerosole am Meeressaum

Durch die Bewegung am direkten Meeressaum wird das maritime Aerosol eingeatmet. Dieses besteht aus kleinen Salzwassertropfen, die sich im Nasen-Rachenraum anreichern und bis in die Lungenbläschen vordringen können. Der Salzgehalt der Luft ist am Brandungssaum am höchsten und nimmt mit der Entfernung ab. So ist ca. 10 Meter weiter auf dem Strand die Salzkonzentration meist nur noch halb so hoch!

Dieses wertvolle Meeresaerosol bietet einen einzigartigen Reiz, durch den sich Schleim aus den Atemwegen löst und in der Folge tiefer Luft geholt werden kann. Besonders bei Atemwegerkrankungen, aber auch bei Nasennebenhöhlenentzündungen werden so Beschwerden gelindert. Allergikern kommt ein Aufenthalt am Meer zugute, da die Meeresluft arm an Pollen und Schadstoffen ist, den Organismus von Betroffenen schont und die Regeneration des Körpers unterstützt.

UV-Strahlung fördert Ausschüttung von Kortisol

Das Sonnenlicht und die spezielle Reflektion des Lichts durch das Wasser in Küstenregionen sorgen für positive Effekte auf Prozesse in der Haut. Hier fördert die UV-Strahlung die Ausschüttung von körpereigenem Kortisol, welches Entzündungen hemmt. Parallel dazu wird die Bildung von Vitamin D in der Haut gefördert, und dieses Vitamin spielt eine entscheidende Rolle bei der Stärkung des menschlichen Immunsystems.

© 2018, Nordseeklinik Westfalen, www.Nordseeklinik-Westfalen.de


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