Das Asthma bronchiale, alle Formen

Ein Leben mit Asthma –
dafür sind Asthmatiker Experten

In Deutschland sind etwa acht Millionen Menschen chronisch an Asthma erkrankt – sie alle kämpfen bei wiederkehrenden Asthmaanfällen mit Beschwerden wie Beklemmungen in der Brust, Husten und vor allem mit akuter Atemnot. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf: Asthma kann verschiedenste Ursachen haben, trifft Kinder wie Erwachsene und zeigt sich in unterschiedlichen Schweregraden bis hin zu stark beeinträchtigenden oder sogar lebensbedrohlichen Zuständen.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht:

Asthma ist in der Regel, wenn schon nicht heilbar, so doch oft sehr gut behandelbar. „Mit Asthma leben“ heißt die Zauberformel. Das beinhaltet nicht nur eine durch den Arzt betreute, konsequente medikamentöse Therapie und Kontrolle der Krankheit, sondern auch die Mitarbeit, das Wissen und vor allem die Motivation der Patienten, ihr Leben mit Asthma positiv zu gestalten – sprich mit Asthma zu leben. Nicht selten werden Patienten so im Laufe der Zeit zu den wahren Experten ihrer eigenen Asthma-Erkrankung.

Auf der Insel Föhr machen wir Sie
zum Experten für ein gutes Leben mit Asthma

Der Weg dahin ist jedoch nicht immer einfach. Extreme Ausprägungen der chronischen Lungenerkrankung, schwer kontrollierbare Verläufe oder Rückschläge erfordern eine intensive Ursachenforschung, individuelle Behandlungs- und Therapiekonzepte sowie eine auf die persönlichen Lebensumstände abgestimmte Patientenschulung.

Hier auf der Insel Föhr nehmen wir uns viel Zeit für diese Maßnahmen. Wir wollen Sie bestmöglich zum Experten für ihr Leben mit Asthma machen – ein gutes Leben mit Asthma.

Das ideale Reizklima und die wunderbare Natur der Insel Föhr sind dabei unsere wichtigsten Helfer: Sie werden selbst erleben, wie die salzige Meeresluft bei Therapieanwendungen nahe der Brandung Sie aufatmen lässt.

⇓ Behandlungsmethoden

Als internistisch ausgerichtete Rehabilitationsklinik mit den Schwer­punkten Pneumologie, Kardiologie und Psychosomatik beteiligt sich die Nordseeklinik Westfalen neben den Qualitäts­sicherungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung auch an dem Qualitäts­sicherungsverfahren Qualitätsgemeinschaft medizinische Rehabilitation in Norddeutsch­land „QGmRSH“ unter der Federführung des Institutes für Sozialmedizin und Epidemiolo­gie der Universität zu Lübeck. Zielsetzung ist die Erfassung der Ergebnisqualität medi­zinisch orientierter Rehabilitation bei chronisch Kranken in Norddeutschland. Im Falle der Klinik Westfalen geht es konkret um die pneumologischen Patienten.

In zahlreichen Leitlinien und Empfehlungen zu Atemwegserkrankungen, wie z. B. in der aktuellen GOLD (Global initiative for chronic obstructive lung disease), Empfehlung der WHO, der aktuellen GINA (Global initiative for asthma), den Leitlinien der British Thoracic Society -BTS- und der American Thoracic Society – ATS – wird eine pneumologische Rehabilitation empfohlen und die wissenschaftliche Evidenz von Therapiemaßnahmen beschrieben sowie daraus abgeleitete Empfehlungen zusammengefasst.

So führt ein multiprofessionell durchgeführtes, individuell angepasstes Rehabilitationsprogramm unter Einschluss eines Ausdauertrainings zu folgenden Effekten:

  • Verbesserung der Ausdauer (Evidenzgrad A)
  • Verringerung der Luftnot (Evidenzgrad A)
  • Verbesserung der Lebensqualität (Evidenzgrad A)
  • Verbesserung der Belastbarkeit(Evidenzgrad A)
  • Reduzierung von Krankenhausaufenthalten und Krankenhausaufenthaltsdauer (Evidenzgrad A)
  • Verringerung von Angst und Depression (Evidenzgrad A)
  • Verbesserung des Überlebens (Evidenzgrad B)
  • Schnellere Erholung nach Krankenhausaufenthalten wegen Exazerbation (Evidenzgrad A)
  • Verbesserung des Effekts von langwirksamen bronchodilatatorisch wirkenden Medikamenten (Evidenzgrad B)

Wesentliche Komponenten eines pneumologischen Rehabilitationsprogrammes sind dabei:

  • Ausdauer und Krafttraining für die oberen und unteren Extremitäten
  • ein umfangreiches Schulungsprogramm für die Patienten und deren Angehörige
  • das Erzielen einer Nikotinkarenz

Aus dieser Ausgangslage heraus entwickelte sich die Idee zu einem Nachsorgekonzept für Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen der Klinik Westfalen, welches auf die evaluierten Instrumente des „Neuen Credos“ zurückgreift und diese modifiziert auf pneumologische Patienten anwendet. Erleichtert wird dieser Transfer insbesondere dadurch, dass die Zielsetzung, also die (Wieder-) Aufnahme und Aufrechterhaltung körper­licher Aktivität im Alltag der Rehabilitanden, also nach der Rehabilitation in beiden Nach­sorgekonzepten deckungsgleich ist.

Die Umsetzung des Rehabilitationsprogramms erfolgt durch die Bewegungstherapeuten, die ärztliche Abteilung, den Schwesterndienst, die Ernährungs­beratung sowie die Sozialarbeiter und beinhaltet beispielsweise:

Krankengymnastik als medizinische Trainingstherapie:

  • Ausdauertraining
  • kontrolliertes individuell dosiertes Ergometertraining
  • Sequenztraining
  • Eigenes COPD-Vibrationstrainingskonzept (Muskelaufbau/optimierte Sauerstoffversorgung)
  • Atemphysiotherapie
  • Atemgymnastik am Strand

Problemorientierte Gruppenarbeit:

  • Nichtrauchertraining
  • Übergewichtigengruppe

Unterschiedliche Entspannungstrainings

Information, Motivation, Schulung:

  • Ernährungsberatung
  • Motivationsförderung
  • Optimierung der medikamentösen Einstellung
  • Bewegungs

Psychotherapeutische Angebote & Coaching

  • Therapeutische Einzelintervention
  • Diagnosebezogene Gruppenarbeit
  • Verfahren der Positiven Psychologie
  • Wingwave® Coaching

Die hochwertige apparative Ausstattung unserer Klinik ermöglicht eine differenzierte Diagnostik und ergänzt bedarfsweise unser Therapiespektrum.

Folgende Untersuchungen können in unserer Klinik durchgeführt werden:

  • EKG und Belastungs-EKG
  • Langzeit-EKG und Langzeitblutdruckmessung
  • Gefäß-Dopplersonografie
  • Echokardiographie mit farbcodierter Duplexsonografie
  • Bio-Impedanzanalyse (Körperzusammensetzung)
  • Spirometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Spiroergometrie
  • Blutgasanalyse
  • Diffusionskapazität
  • Atemarbeit
  • Capnometrie
  • Impuls-Oszillometrie (IOS)
  • Allergietests, Provokationstest für Allergiker
  • Schlafmedizinische Untersuchungen
  • Endoskopie mit externen Kooperationspartnern
  • Klinisches Labor
⇓ Ihre Ansprechpartner - Beratung, Anmeldung und Aufnahme

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Nordseeklinik Westfalen
Sandwall 25-27
25938 Wyk auf Föhr
Tel.: +49 (0) 46 81 599-0
Fax: +49 (0) 46 81 599-499

E-Mail:
Verwaltung@
Nordseeklinik.online

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Patientenaufnahme:
Tel.: +49 (0) 46 81 599-486
Tel.: +49 (0) 46 81 599-494

Klinik-Broschüre:
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Thema Rauchen

Rauchen verschlechtert
Asthma-Prognose

Leider rauchen immer noch etwa 30 Prozent aller Asthmatiker, obwohl sie um ihre Erkrankung wissen. Studien haben jedoch gezeigt, dass das fortgesetzte Rauchen die Erfolgschancen einer medikamentösen Asthma-Therapie erheblich mindert oder gar vereitelt.

Rauchen verschlechtert ohne Frage die Asthma-Prognose!